Doris sitzt an ihrem Schreibtisch und liest sich die Notizen für ihre Präsentation durch. Einerseits ist sie gut vorbereitet, andererseits spürt sie einen leichten Druck. Im Verlag steht morgen eine große Teamsitzung an, bei der sie ihre neue Buchidee vorstellen soll. Deshalb möchte sie besonders überzeugend auftreten.
Zuerst überlegt sie, wie sie die Struktur am besten gliedern kann. „Zunächst stelle ich die Idee vor, dann erkläre ich das Konzept“, murmelt sie. Außerdem will sie zeigen, wie die Buchreihe mit anderen Projekten verknüpft werden kann.
Allerdings fehlt ihr noch ein gutes Beispiel für die Einleitung. „Trotzdem muss ich pünktlich fertig werden“, sagt sie sich. Sie entscheidet sich für ein Zitat einer bekannten Autorin. Dadurch kann sie gleich zu Beginn Interesse wecken.
Am nächsten Tag ist Doris früh im Büro. Sie überprüft noch einmal alles. Danach geht sie in den Konferenzraum. Die Kolleginnen und Kollegen sind gespannt. Doris atmet tief durch und beginnt: „Zum einen bieten unsere Leserinnen und Leser Rückmeldung zur alten Reihe, zum anderen wünschen sie sich neue Themen.“
Demnach sei es nur logisch, ein neues Konzept zu entwickeln, erklärt sie. Sie präsentiert Statistiken, zeigt Beispiele und beantwortet Fragen. Schließlich bekommt sie Applaus. Der Chef nickt anerkennend: „Sehr klar aufgebaut – infolgedessen wird die Umsetzung sicher gut gelingen.“
Am Abend erzählt Doris Kurt von ihrem Erfolg. Der hebt sein Glas: „Auf dich – und auf deine nächste Präsentation!“
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